Sommer verwandelt sich in einen tollen Spätsommer Yoga Urlaub

Diesen Sommer bin ich überhaupt nicht dazu gekommen ein Paar Zeilen für meinen Blog zu schreiben. Aber am Ende der Sommer Saison ist auch gut, als ein Überblick. Ich gehe zurück in den Juli und erinnere mich an eine tolle Frauengruppe die an dem Urlaub mit Morgenyoga teilgenommen hat. Glücklicherweise hatten wir die ganze Woche gutes Wetter für den Morgenyoga. Aber dazu nicht so tolle Mitmenschen, die sich mit ihren Strandtüchern einfach zwischen unsere Yogamatten drängelten. Ja, der Strand ist für alle da, aber komme ich denn mit meiner Yogamatte neben ein Strandtuch mit einem Tourist drauf und singe laut AUM in sein Ohr? Nein, aber irgendwie sind einige Dinge wie zum Beispiel laut telefonieren und rauchen, akzeptabler als Yoga.

Dann gab es unsere Yoga und Zen Woche, im Steinhaus in den Bergen. Da ich die Unterkunft nur übers Internet kannte, habe ich natürlich die steile Straße die zur Unterkunft führt nicht sehen können. Aber einen Weg vom Haus bis zum Lokalbus gab es auch, einen schönen Weg teilweise durch den üppigen Kastanienwald den ich mit Anita, der Qigong Lehrerin von dörnigen Brombeeren-Gebüsch wieder frei gemacht habe. So konnten wir den steilen Weg doch vermeiden und auf dem Weg sogar Brombeeren genießen.

Jedenfalls habe ich mich mit den eigentlich zwei Steinhäusschen emotioanl verbunden. Vielleicht weil nebenan ein altes Paar wohnt, welches mich an meine Oma und Opa erinnerte, die Oma die alles falsch antwortet weil sie nicht mehr so gut hören kann, bzw. meint richtig verstanden zu haben und dem Opa der von unserer Aktion „den alten Weg zur Bus Station frei machen“ total begeistert war und uns die Gartenschere und anderes Werkzeug dafür ausgeliehen hat, mit den Worten: „Wenn der Staat für diesen staatlichen Weg nichts tut, dann tun es die Frauen!“

DOBREClivadamoreEiner der vielen Ausblicken vom Haus
Yoga und Zen mit Gastyogalehrer Ben und noch ein Paar Ausblicke

Nach der Yoga und Zen Woche fand die Yoga und Qigong Woche, schon zum 3. Mal in Lovran statt. Diesmal hatten wir sogar zwei kleine Gruppen – eine mit der Unterkunft am Meer (die wir für unser süßes Berghäusschen nicht überzeugen konnten) und eine Minigruppe die nichts gegen Berge hatte. Wir mussten die Woche so gestalten dass beide Gruppen insgesamt 10 Yoga und Qigong erhalten, so kam die „Meergruppe“ ein Paar Mal hoch in die Berge und umgekehrt. Inzwischen hatten wir schlechtes Wetter und konnten kurzfristig keinen Raum im Hotel oder woanders finden…So ist es, wenn man vom Tag zu Tag und nach Wetter entscheiden muss und kurzfristige Lösungen finden muss. Aber das entwickelt die Anpassungsfähigkeit, Kreativität und kein Anhaften an die fertigen Lösungen…. 🙂  Neben ein Paar kleineren Verwirrungen unserer Teilnehmerlnnen mit unserem – auf den ersten Blick chaotischen Programm – hatten wir drei richtig tolle Highlights: eine wundervolle Chakra Yogastunde auf der Wiese im mittelalterlichen Dorf Kastav, ebenso eine wundervolle Zhineng Qigong Stunde auf einem riesigen Feld auf der Insel Cres mit hüpfenden Schafen unter Feigenbäumen und eine kaltwindige Wanderung zum höchsten Gipfel Vojak im Ucka Gebirge.

Beli, Ucka, Dobrec, Lovran, Yoga und mehr

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