Sommer 2017 ist im Zeichen der Insel Korcula

Selbst habe ich, als Kroatin, viele Orte in Kroatien noch nicht gesehen. Mein weitester Punkt war Dubrovnik und mein nördlichster Punkt Slavonski Brod in Slawonien.

Kroatien war immer „inn“, aber irgendwie, so von außen, aus Deutschland, scheint es immer mehr „inn“ zu sein, das Land boomt buchstäblich. Neue fantastische Hotels werden gebaut, es wird renoviert, selbst „ganz normale“ Vermieterlnnen geben sich so viel Mühe in die Einrichtung ihrer Häuser oder Ferienwohnungen. Jeder möchte perfekt, innovativ, kreativ vorkommen und oft – mit vollem Erfolg! Das alles ist aber nicht überraschend, wenn man weiss dass Kroatien vom Tourismus lebt – und zwar nicht nur die Kroaten am Meer. Auch Gorski kotar, Lika und Slawonien, also das Hinterland und Berglandschaften, werden immer interessanter für Touristen, nicht nur wegen viel angenehmer Sommertemperaturen, sondern wenn man Mountain Bike, Paragliding oder wilde Flüße lieber mag.

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Obwohl viele meckern dass Kroatien nicht sehr billig ist, stimmt das nicht so ganz. Kommt natürlich drauf an wofür man das Geld ausgibt. Jedenfalls kann man hier noch sehr, unglaublich günstige und schöne Unterkünfte direkt am Meer finden. Kroatien bietet eine unglaubliche Diversität. Zum Beispiel fährt man auf der Insel Cres Richtung Osor, beobachtet man eine ziemlich karge Landschaft, aber sobald man in Punta Kriza ankommt, sieht man da Hirsche und viel Grün. Schwimmt man in Lopar auf der Insel Rab auf dem bekannten Sandstrand, versucht man hunderte von Metern etwas tiefere Meer zu erreichen, aber dann kommt man fast auf eine kleine Insel wo es keine Menschen gibt, aber dafür reichlich wilde Hasen!

Die kargen, weiten Landschaften waren für meine Augen und meinen Geist immer sehr entspannend, so ist die Insel Pag. Nur das blaue des Himmels, die weisssteine Landschaft und ein Paar Schafe.

Da ich Kroatien jetzt mit ganz anderen Augen sehe, dazu hat sicherlich das Leben in anderen Ländern beigetragen. Ich sehnte mich nach Indien, Afrika und Südamerika, aber sah die Schönheit und Potential meiner Heimat nicht.

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So fange ich wieder an, das Land wo ich aufgewachsen bin, zu entdecken und Yogasommer 2017 findet meistens auf der magischen Insel Korcula statt:

vom 29. Juli bis 5. August auf einer kleinen Insel in der Nähe von Korcula (Insel Plocica) und vom 5. bis 12. August im Ort Lumbarda, auf der südöstlichen Korcula Küste.

Die erste, o.g. Woche ist ein Yoga Retreat im wahrsten Sinne des Wortes: ein Rückzug! Auf dieser kleinen Insel gibt es nicht anderes als ein Leuchtturm, welcher auch unsere Unterkunft ist. Diese Woche heisst: alles hinter sich lassen und sich selbst wieder treffen. Schon die Entscheidung, eine Woche ohne herkömlichen Ablenkungen zu verbringen, ist nur für die mutigsten! Für die unausgeschlafene, auch eine tolle Gelegenheit ungestört, viel, unglaublich viel zu schlafen. Für Yogaenthusiasten und Meditationserfahrene, ein Ort wo sie sich eigener Yoga und Meditationspraxis vollständig widmen können.

Mehr über diesen Retreat findest du hier.

Foto: Francesco Cantoni

Die zweite Woche führt nach Lumbarda, ungefähr 5 km von der Stadt Korcula entfernt. Lumbarda ist relativ unbekannter kleines Fischerdorf mit Charme der alten Zeiten, einer Kombination aus der griechischen Geschichte und Legenden, Marco Polo, Christentum und Aristokratie, die ihre Ferienhäuser in einem besonderen Stil, gerade in Lumbarda gebaut hat. Lumbarda klingt für mich sowas wie Lebensfreude. In Lumbarda gibt es Sandstrände, Surfing, Cafés, Restaurants, Fahrradtouren, frischer Markt, Weinbau und Olivenhaine…aber auf eine feine Art und Weise und mit einem tollen Yogaworkshop (Mudra Yoga)…also… alles was es auf dem kleinen Insel mit Leuchtturm nicht gibt.

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Ich freue mich schon auf beides!

Mehr über den Retreat in Lumbarda findest du hier.

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