Eine Meditation bei Unsicherheit, Zweifel oder Ängstlichkeit

Eine der tollsten Entdeckungen vieler Yoga oder Meditationspraktiken ist die direkte Verbindung zwischen Atem und Geist. Daher ist es besonders beim Pranayama wichtig, den Geist auf ein Mantra oder eine bestimmte (wohlwollende) Vorstellung zu fokussieren. Woran wir beim Yoga denken, dahin fließt die Energie. (Ist nicht nur im Yoga so).

Wenn im Moment Unruhe, Unsciherheit und Ähnliches da ist, kann man folgende Übung machen.

BEISPIEL:
Unsicherheit ist da.
Zweifel ist da.
Sie dürfen da sein und ich stelle fest dass sie da sind.

Verbinde dich mit deinem Atem.
Versuche die Einheit des Atems und des Geistes wahrzunehmen.
Dann verbinde den Atem mit dem, was du gerade fühlst:
Ich atme Unsicherheit ein, ich lasse Unsicherheit zu.
Ich atme Zweifel ein, ich lasse Zweifel zu.

Nach einer Weile wirst du wahrscheinlich feststellen dass es vielleicht überhaupt nicht so schlimm ist, du kannst dich mit diesen Gefühlen sogar anfreunden.

Photo by eberhard grossgasteiger on Pexels.com

Da die Energie nie etwas Statisches ist, kommt eine Veränderung jetzt ganz spontan rein oder Wunsch nach Veränderung. Wir streben intuitiv immer „nach vorne“ oder dahin wo es gut für uns ist.

Diese Veränderung kannst du dir auch selbst ganz bewusst aussuchen (wenn du bereit bist) oder schaue weiter welches Gefühl noch hochkommt und gehe bis zum Grund der Unsciherheit oder Zweifel. Erst wenn Du da bist, bist du bereit für eine „Lösung“ oder dafür was du eigentlich stattdessen haben möchtest. Solange diese Bereitschaft nicht da ist, geht es eher ums Übermalen, Überspielen, Unterdrücken der Realität und das ist nicht empfehlenswert.

Wenn Du Deine Lösung, „die Lösung“ gefunden hast, bzw. das was Du in deinem Leben tatsächlich möchtest statt z.B. Unsicherheit und Zweifel, dann arbeite weiter damit um dieses Gefühl „zu befestigen“.

So, bist Du jetzt bereit und hast Deine Lösung gefunden? Deinen Herzenswunsch, Lebensbegeisterung oder Wasauchimmer was gut für Dich ist? Ganz wichtig noch dazu: Spürst Du den Einklang? Ist es wirklich stimmig? Fühlt es sich stimmig an?

Dann kannst Du zum Beispiel sagen:
Ich atme Freiheit ein und atme Unsicherheit aus.
Ich atme Freiheit ein und atme Zweifel aus.

Ich atme Liebe ein, ich atme Unsicherheit aus.
Ich atme Liebe ein, ich atme Zweifel aus.
Ich atme Liebe ein, ich atme aus.
Ich atme Liebe ein, ich atme aus.

Ich atme Liebe ein, ich komme in diesen wunderschönen Moment an.
Ich atme Liebe ein, ich komme ins Hier und Jetzt an, in diesen Moment.
Ich atme Liebe ein, ich komme ins Hier und Jetzt an, in diesen wunderschönen Moment.

Ich bin im Hier und Jetzt, in Liebe.
Ich bin in Liebe (jetzt, hier).

Photo by Chris Czermak on Pexels.com

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